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<title>Geschlechtsangleichende Operation</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Geschlechtsangleichende Operation</span></h1>
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<p><b>Geschlechtsangleichende Operationen</b> (kurz <b>GA-OP</b>) sind <a href="Chirurgie" title="Chirurgie">chirurgische</a> <a href="Geschlechtsangleichende_Ma%C3%9Fnahme" title="Geschlechtsangleichende Maßnahme">geschlechtsangleichende Maßnahmen</a>, bei denen primäre oder sekundäre <a href="Menschliche_Geschlechtsunterschiede" title="Menschliche Geschlechtsunterschiede">Geschlechtsmerkmale</a> in Aussehen und Funktion dem Geschlechtsempfinden angeglichen werden. Diese Eingriffe werden an <a href="Intergeschlechtlichkeit" title="Intergeschlechtlichkeit">Inter-</a> und <a href="Transgeschlechtlichkeit" title="Transgeschlechtlichkeit">Transmenschen</a> durchgeführt. Die gleichen oder ähnliche Operationstechniken werden angewandt, um nach Unfällen oder Krankheiten Geschlechtsmerkmale wiederherzustellen.
</p><p>An intergeschlechtlichen Kindern wurden diese <a href="Operation_(Medizin)" title="Operation (Medizin)">Operationen</a> seit den 1960er Jahren vielfach ohne medizinische Indikation und ohne wirksames Einverständnis der Eltern schon im Kleinkindalter durchgeführt. Oft fand keine ausreichende ärztliche Aufklärung über die massiven Folgen durch die anschließende, meist kontra-<a href="Gonosom" title="Gonosom">chromosomale</a> <a href="Hormontherapie" title="Hormontherapie">Hormonbehandlung</a> statt, die unter anderem zur späteren <a href="Unfruchtbarkeit" title="Unfruchtbarkeit">Unfruchtbarkeit</a> führte. Seit einer Neuregelung in §&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 des deutschen <a href="Personenstandsgesetz_(Deutschland)" title="Personenstandsgesetz (Deutschland)">Personenstandsgesetzes</a> zum 1. November 2013<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> muss kein Geschlechtseintrag ins Geburtsregister mehr erfolgen, wenn ein Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Bereits in einer Stellungnahme aus dem Jahr 2012 hatte der <a href="Deutscher_Ethikrat" title="Deutscher Ethikrat">Deutsche Ethikrat</a> ausgeführt,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dass chirurgische Eingriffe zur Herstellung einer bestimmten Geschlechtszugehörigkeit für viele Betroffene im Erwachsenenalter mit massiven körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen verbunden sind. Eine Leitlinie der Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin trägt dem Rechnung, indem sie operative Eingriffe bei Säuglingen inzwischen mit mehr Zurückhaltung beurteilt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 22. Mai 2021 trat in Deutschland ein grundsätzliches Verbot der Operation nicht einwilligungsfähiger intergeschlechtlicher Kinder in Kraft.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit einer Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichtes vom 11. Januar 2011<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> brauchten sich erwachsene Transmenschen nicht mehr zwangsläufig einer operativen Genitalangleichung zu unterziehen, um eine <a href="Personenstand" title="Personenstand">Personenstandsänderung</a> nach dem bis 2024 gültigen <a href="Transsexuellengesetz" title="Transsexuellengesetz">Transsexuellengesetz</a> zu erreichen.
</p><p>Im Jahr 2021 wurden für Deutschland 2.598 geschlechtsangleichende Eingriffe am Genital erfasst (OPS-Code 5-646: Operationen zur Genitalumwandlung) – das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2012.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den USA hat sich die Zahl dieser Operationen von 2016 bis 2019 auf 13.011 mehr als verdreifacht.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Österreich orientieren sich Behandlung und Zugang zu GA-OP an Empfehlungen des Sozialministeriums: Nach multiprofessioneller Diagnose (ICD-10 F64.0/Geschlechtsdysphorie) wird in der Regel etwa ein Jahr Hormontherapie durchgeführt; erst danach werden – gestützt auf eine neuerliche klinisch-psychologische/psychotherapeutische Stellungnahme plus psychiatrische Kontrolle – genitalchirurgische Eingriffe indiziert. Brustoperationen können auch ohne vorherige Hormontherapie erfolgen; alle Stellungnahmen verlieren nach spätestens zwölf Monaten ihre Gültigkeit.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für die Personenstandsänderung ist in Österreich eine Operation keine Voraussetzung; erforderlich ist vielmehr ein fachliches Gutachten zu einem irreversiblen Zugehörigkeitsempfinden und einer deutlichen Annäherung des äußeren Erscheinungsbilds. Seit 2018 sind für intergeschlechtliche Personen Einträge wie „divers“, „inter“ oder „offen“ möglich; eine ersatzlose Streichung des Geschlechtseintrags erklärte der VwGH am 5. Dezember 2024 für unzulässig.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Eingriffe_im_Einzelnen">Die Eingriffe im Einzelnen</h2></div>
<p>Aufgeführt sind die operativen Eingriffe, die bei trans-Menschen durchgeführt werden, die dies wünschen, Menschen also, bei denen die weiblichen in männlich erscheinende Geschlechtsmerkmale verändert werden sollen oder umgekehrt. Eingriffe bei intergeschlechtlichen oder rekonstruktive Eingriffe müssen weitaus mehr an die äußerst unterschiedlichen Gegebenheiten im Einzelfall angepasst werden.
</p><p>Bei Transmenschen geht den operativen Eingriffen nahezu immer eine Therapie mit <a href="Sexualhormon" class="mw-redirect" title="Sexualhormon">Sexualhormonen</a> voraus. Nach heutigen Standards ist über die Operationen hinaus eine lebenslange Fortsetzung der Hormongaben notwendig, da nach der Entfernung der eigenen <a href="Keimdr%C3%BCsen" class="mw-redirect" title="Keimdrüsen">Keimdrüsen</a> sonst Hormonmangelerscheinungen auftreten können. Durch diese Hormontherapie entwickeln sich zusätzlich die sekundären Geschlechtsmerkmale des anderen Geschlechts. Die sekundären Geschlechtsmerkmale des eigenen <a href="Anatomie" title="Anatomie">anatomischen</a> Geschlechts bleiben jedoch größtenteils erhalten, ebenso ist die Wirkung auf die primären Geschlechtsmerkmale meist nur gering. Im Wege einer genitalangleichenden Operation lässt sich keine <a href="Zeugungsf%C3%A4higkeit" title="Zeugungsfähigkeit">Zeugungsfähigkeit</a> herstellen. Bei beiden Geschlechtern führen die Eingriffe nach Entfernung der eigenen Keimdrüsen vielmehr zur <a href="Unfruchtbarkeit" title="Unfruchtbarkeit">Unfruchtbarkeit</a>.
</p><p>Man unterscheidet zwischen <i>genitalangleichenden</i> Eingriffen, also solchen, die an den primären Geschlechtsmerkmalen stattfinden, und <i>weiteren</i> Eingriffen, die die sekundären Geschlechtsmerkmale betreffen.
</p><p>Im Juni 2025 erschien die erste S2k-<a href="Medizinische_Leitlinie" title="Medizinische Leitlinie">Leitlinie</a> der <a href="Arbeitsgemeinschaft_der_Wissenschaftlichen_Medizinischen_Fachgesellschaften" title="Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften">AWMF</a> zu Chirurgischen Maßnahmen bei <a href="Geschlechtsinkongruenz" title="Geschlechtsinkongruenz">Geschlechtsinkongruenz</a>. Sie listet die einzelnen Maßnahmen, die Voraussetzungen sowie die empfohlene Durchführung auf.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trans-Männer"><span id="Trans-M.C3.A4nner"></span>Trans-Männer</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Transmann" class="mw-redirect" title="Transmann">Transmann</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mastektomie">Mastektomie</h4></div>

<p>Darunter versteht man die Entfernung der weiblichen Brustdrüse mit Erhaltung der <a href="Brustwarze" title="Brustwarze">Mamille</a> und mindestens einem Teil der Haut, so dass eine flache Brust zurückbleibt. Es gibt unterschiedliche Techniken, welche auch deutlich von der Ausgangssituation (Brustgröße) abhängig sind. Ziel ist eine ästhetische Situation mit möglichst kleinen
Narben. Im Gegensatz zu der Operation bei Brustkrebs können Haut und Brustwarzen eher geschont werden.<sup id="cite_ref-PMID28418342_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-PMID28418342-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hysterektomie_mit_Adnexektomie">Hysterektomie mit Adnexektomie</h4></div>
<p>Hierunter wird die Entfernung der inneren weiblichen Organe, also <a href="Geb%C3%A4rmutter" title="Gebärmutter">Gebärmutter</a>, <a href="Eierst%C3%B6cke" class="mw-redirect" title="Eierstöcke">Eierstöcke</a> und <a href="Eileiter" title="Eileiter">Eileiter</a> verstanden. Ein derartiger Eingriff wird vor allem wegen des erhöhten Krebsrisikos durch die Hormonbehandlung empfohlen. Die <a href="Hysterektomie" title="Hysterektomie">Hysterektomie</a> erfolgt entweder durch Bauchschnitt oder durch die <a href="Vagina_des_Menschen" title="Vagina des Menschen">Vagina</a>, sehr selten <a href="Endoskop" title="Endoskop">endoskopisch</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie ist heutzutage ein Standard-Eingriff. Die Liegedauer beträgt zwischen drei und zehn Tagen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genitalangleichende_Operation"><span id="Phalloplastik"></span>Genitalangleichende Operation</h4></div>

<p>Der Aufbau von männlich erscheinenden Genitalien (Phalloplastik) ist komplizierter und risikoreich.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gängig sind folgende Techniken; bei allen wird meistens aus den großen <a href="Schamlippen" title="Schamlippen">Schamlippen</a> ein <a href="Hoden" title="Hoden">Hodensack</a> geformt und mit <a href="Hodenprothese" title="Hodenprothese">Hodenprothesen</a> aus Kunststoff gefüllt:
</p>
<ul><li><b>Metaidoioplastik</b>: Die durch die Hormontherapie vergrößerte <a href="Klitoris" title="Klitoris">Klitoris</a> wird teilweise aus ihrem Hautmantel freigeschnitten und eine <a href="Harnr%C3%B6hre" title="Harnröhre">Harnröhre</a> aus den kleinen Schamlippen geformt.<br> Das Ergebnis sieht in der Regel authentisch aus – aber sehr klein.<sup id="cite_ref-Metaido_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Metaido-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Sensibilität bleibt weitestgehend erhalten, die Größe beträgt meistens zwischen 2 und 3,5&nbsp;cm. Mit der richtigen Technik ist zumeist ein <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehr</a> möglich.<sup id="cite_ref-Metaido_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-Metaido-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür ist die Metaidoioplastik eine relativ <a href="Komplikation" title="Komplikation">komplikationsarme</a> Methode, und es wird kein Gewebe von anderen Körperstellen transplantiert. Die Liegedauer im Krankenhaus beträgt ein bis zwei Wochen.</li>
<li><b>Unterarm-Plastik</b>: Aus dem nicht-dominanten Unterarm (meistens links), seltener aus dem Oberarm oder dem Unterschenkel, wird ein Hautlappen mit darunter liegendem Gewebe, Adern und Nervenstrang entnommen.<sup id="cite_ref-Chirurgie_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Chirurgie-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus diesen wird anschließend ein <a href="Penoid" title="Penoid">Penoid</a> geformt. Gelegentlich wird diese Technik mit der Metaidoioplastik kombiniert, dann wird der Eingriff in zwei Schritten ausgeführt. Die Adern und der Nervenstrang werden in der Leiste angeschlossen, so dass das Penoid eine eigene Blutversorgung und Gefühlsfähigkeit erlangt. Bei dieser Methode wird die Harnröhre normalerweise bis zur Spitze des Penoids geführt.<br> An der Entnahmestelle entsteht in der Regel eine Narbe. Abhängig von der Operationsmethode bleibt die Sensibilität normalerweise weitestgehend erhalten. Die Größe des Penoids beträgt üblicherweise 10–12&nbsp;cm, gelegentlich auch mehr. Abhängig von der Armdicke ist der Umfang meistens klein. Bei einer zweiten Operation werden <a href="Hodenprothese" title="Hodenprothese">Hodenprothesen</a> aus Kunststoff und ein Versteifungsimplantat (die für Männer mit <a href="Erektion" title="Erektion">Erektionsproblemen</a> entwickelt wurden und daher wenig zum Umfang beitragen) eingebaut, damit Geschlechtsverkehr möglich wird. Die Liegedauer beträgt zwei bis 6 Wochen.</li>
<li><b>Bauchmuskel-Plastik</b>: Einer der beiden längs liegenden Bauchmuskeln wird vom Rippenbogen gelöst, aufgerollt, nach unten geklappt und mit Leistenhautlappen zu einem penisähnlichen Gebilde geformt.<sup id="cite_ref-Chirurgie_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-Chirurgie-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Harnröhre wird dabei nur selten bis an die Spitze des Penoids geführt, meistens endet sie an der Basis desselben. Dieses ist eine äußerst komplikationsträchtige Methode, oft stirbt die Penisplastik teilweise oder gänzlich ab.<br> Die Sensibilität kann nach einigen Jahren teilweise wiederhergestellt sein. Die Größe beträgt üblicherweise bis 12&nbsp;cm, gelegentlich auch mehr. Mit einem Versteifungsimplantat ist Geschlechtsverkehr möglich. Die Liegedauer beträgt 6 bis 10 Wochen für den ersten Eingriff.</li>
<li><b>Latissimus-dorsi-Plastik</b>:<sup id="cite_ref-Latissimus-dorsi-Plastik_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Latissimus-dorsi-Plastik-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weil die Bauchmuskel-Plastik sich wegen ihrer Komplikationsrate nicht bewährt hat und die Unterarm-Plastik wegen der Begrenztheit der Möglichkeiten hinsichtlich Größe zu erheblichen Unzufriedenheiten der Patienten führt, wurden in den letzten Jahren verschiedene andere Techniken auf den Fachkongressen vorgestellt. Als zielführend und deshalb mittlerweile von mehreren Zentren weltweit durchgeführt, gilt die <a href="Musculus_latissimus_dorsi" title="Musculus latissimus dorsi">Latissimus-dorsi</a>-Plastik aus dem „breitesten Rückenmuskel“, bei der mit überschaubarem Risiko und geringem Funktionsausfall ein Penis konstruiert werden kann. Dieser hat in der Regel auch nach Abschluss der Heilung noch eine mit einem originären Penis vergleichbare Größe.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trans-Frauen">Trans-Frauen</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Transfrau" class="mw-redirect" title="Transfrau">Transfrau</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genitalangleichende_Operation_2">Genitalangleichende Operation</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Kolpopoese" title="Kolpopoese">Kolpopoese</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Geschichte">Geschichte</h5></div>
<p>Vorläufer dieser Operationen gab es bereits in den 1920er Jahren. Diese wurden in Kliniken in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> und <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> durchgeführt. Nach dem Machtantritt der <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> wurden diese Zentren geschlossen und ein Großteil der medizinischen Unterlagen vernichtet. Die überwiegend jüdischen Ärzte gingen ins <a href="Exil" title="Exil">Exil</a> und führten ihre Arbeiten und Forschungen in verschiedenen Ländern fort. Die Unterlagen zu der durch den Dresdner <a href="Gyn%C3%A4kologie" title="Gynäkologie">Gynäkologen</a> <a href="Kurt_Warnekros" title="Kurt Warnekros">Kurt Warnekros</a> durchgeführten Operation der dänischen Malerin <a href="Lili_Elbe" title="Lili Elbe">Lili Elbe</a> wurden vermutlich während der <a href="Luftangriffe_auf_Dresden" title="Luftangriffe auf Dresden">Luftangriffe auf Dresden</a> vernichtet.
</p><p><a href="Georges_Burou" title="Georges Burou">Georges Burou</a>, französischer Gynäkologe in <a href="Casablanca" title="Casablanca">Casablanca</a> (<a href="Marokko" title="Marokko">Marokko</a>), beeinflusste in den 1960ern grundlegend die Vaginoplastik bei Transfrauen. Zu seinen Patientinnen zählte 1958 die französische Entertainerin und Sängerin <a href="Coccinelle_(Entertainerin)" title="Coccinelle (Entertainerin)">Coccinelle</a> und 1960 die erste Engländerin einer geschlechtsangleichenden Operation <a href="April_Ashley" title="April Ashley">April Ashley</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Penisinvaginations-Methode">Penisinvaginations-Methode</h5></div>
<p>Ein Teil der <a href="Glans_penis" title="Glans penis">Eichel</a> wird mitsamt den <a href="Blutgef%C3%A4%C3%9F" title="Blutgefäß">Blutgefäßen</a> und <a href="Nerv" title="Nerv">Nerven</a> aus dem <a href="Penis" title="Penis">Penis</a> herausgelöst und an der entsprechenden Stelle wieder eingenäht. Dadurch entsteht dann die neue Klitoris, die durch die erhalten gebliebenen Nervenenden später ein sexuelles Lustempfinden ermöglicht. Ebenfalls herausgelöst wird die <a href="Harnr%C3%B6hre" title="Harnröhre">Harnröhre</a> und entsprechend gekürzt. Die Hoden werden genau wie die <a href="Schwellk%C3%B6rper" title="Schwellkörper">Schwellkörper</a> am Penisschaft restlos entfernt. Es gibt aber auch Techniken, bei denen letztere zum Teil als vaginale Schwellkörper Verwendung finden. Die Penishaut wird zur Auskleidung eines geschaffenen Körperhohlraums verwendet (Penisinversion) und bildet so die <a href="Kolpopoese" title="Kolpopoese">Neovagina</a>.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schließlich werden aus dem <a href="Hoden" title="Hoden">Hodensack</a> die <a href="Schamlippe" class="mw-redirect" title="Schamlippe">Schamlippen</a> geformt. Manche Operateure formen auch bei dieser Methode aus dem inneren Blatt der <a href="Penisvorhaut" title="Penisvorhaut">Penisvorhaut</a> die <a href="Schamlippe#Die_kleinen_(inneren)_Schamlippen" class="mw-redirect" title="Schamlippe">kleinen Schamlippen</a>. In vielen Fällen muss nach einigen Monaten noch eine zweite, kleinere Operation vorgenommen werden, um einige <a href="Korrektur" title="Korrektur">Korrekturen</a> vorzunehmen, besonders dann, wenn der künstlich geschaffene Vaginalkanal wieder zugewachsen ist.
</p><p>Die inneren Geschlechtsorgane mit ihren Funktionen wie <a href="Menstruation" title="Menstruation">Menstruation</a> und Sekretbildung lassen sich derzeit nicht nachbilden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Kombinierte_Methode">Kombinierte Methode</h5></div>
<p>Bei der kombinierten Methode wird die <a href="Klitoris" title="Klitoris">Klitoris</a> ebenfalls aus der <a href="Glans_penis" title="Glans penis">Eichel</a> und den dazugehörigen Gefäßen und Nerven des Penisrückens gebildet. Im Gegensatz zur Penisinvaginations-Methode wird jedoch das innere Blatt der <a href="Penisvorhaut" title="Penisvorhaut">Penisvorhaut</a> an der <a href="Glans_penis" title="Glans penis">Eichel</a> belassen und daraus gemeinsam mit der Penishaut die Klitoris, das Klitorishäubchen und die <a href="Schamlippe#Die_kleinen_(inneren)_Schamlippen" class="mw-redirect" title="Schamlippe">kleinen Schamlippen</a> geformt. Für die Bildung des <a href="Vagina_des_Menschen" title="Vagina des Menschen">Scheideneinganges</a> wird die restliche Penishaut und die ansonsten überflüssige Haut des Hodensackes verwendet. Zusätzlich wird die Scheide mit der längseröffneten <a href="Harnr%C3%B6hre" title="Harnröhre">Harnröhre</a> ausgekleidet. Es wird bis auf die großen Schwellkörper sämtliches Material verwendet, was bei der üblichen Penisinvaginations-Methode nicht der Fall ist. Im Gegensatz zur Penisinvaginations-Methode kann bei der kombinierten Methode auch bei einem weniger stark ausgebildeten Penis eine ausreichende Scheidentiefe erreicht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Brustvergrößerung"><span id="Brustvergr.C3.B6.C3.9Ferung"></span>Brustvergrößerung</h4></div>
<p>Eine <a href="Brustvergr%C3%B6%C3%9Ferung" title="Brustvergrößerung">Brustvergrößerung</a> wird dann als notwendig empfunden, wenn das Brustwachstum durch die Hormontherapie nur zu relativ kleinen Brüsten führt. Gerade bei großen und breitschultrigen Trans-Frauen geschieht das häufig.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Operation_im_Bereich_der_Stimme">Operation im Bereich der Stimme</h4></div>
<p>Es gibt verschiedene Techniken zur Erreichung einer weiblicher klingenden Stimme, die jedoch häufig zu einem auffällig reduzierten <a href="Stimmumfang" class="mw-redirect" title="Stimmumfang">Stimmumfang</a> und im Extremfall zum völligen Verlust der <a href="Menschliche_Stimme" title="Menschliche Stimme">Stimme</a> führen. Stimmband-Operationen werden aus diesem Grunde bisher eher selten durchgeführt.
</p><p>Im Wesentlichen gibt es die Straffungsmethode und die Verkürzungsmethode (Glottoplastik).
</p><p><a href="Logop%C3%A4die" title="Logopädie">Logopädie</a> ergänzt diese Eingriffe oder ist bei den meisten Mann-zu-Frau Transpersonen zunächst das Mittel der Wahl. Oft aber sind die Möglichkeiten hier aufgrund einer sehr weit vom weiblichen Normbereich entfernten Stimmlage begrenzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Verkleinerung_des_Adamsapfels">Verkleinerung des Adamsapfels</h4></div>
<p>Dieser Eingriff kann notwendig sein, wenn der <a href="Kehlkopf" title="Kehlkopf">Kehlkopf</a> bzw. <a href="Adamsapfel" title="Adamsapfel">Adamsapfel</a> auffällig groß ist. Es handelt sich um einen in der Regel eher unproblematischen Eingriff.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Weitere_Eingriffe">Weitere Eingriffe</h4></div>
<p>Neben den genannten Maßnahmen können in manchen Fällen weitere Eingriffe, vor allem plastisch-chirurgische, <a href="Facial_Feminization_Surgery" class="mw-redirect" title="Facial Feminization Surgery">Facial Feminization Surgery</a> (kurz: FFS) genannt, notwendig oder erwünscht sein. Insbesondere bei diesen Eingriffen ist die medizinische Notwendigkeit häufig umstritten, ohne die die <a href="Gesetzliche_Krankenversicherung" title="Gesetzliche Krankenversicherung">gesetzliche Krankenversicherung</a> die Kosten nicht übernimmt. Solche Operationen sind beispielsweise die Verkleinerung von Nase, Kinn und Stirnwülsten, eine Vergrößerung der Wangenknochen oder das Polstern der Hüften mit entsprechenden Einlagen. Gelegentlich wird auch die rechte und linke untere Rippe entfernt, um dadurch die Taille zu verschmälern und so die Hüfte breiter erscheinen zu lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_2">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Frühgeschichte"><span id="Fr.C3.BChgeschichte"></span>Frühgeschichte</h3></div>
<p>Die Frühgeschichte operativer Maßnahmen zur Veränderung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale, insbesondere mit dem Ziel der völligen Eliminierung des Geschlechtstriebes z.&nbsp;B. durch <a href="Kastration" title="Kastration">Kastration</a>, lässt sich über verschiedene Naturvölker wie beispielsweise die <a href="Indianer" title="Indianer">Indianer</a> bis in das <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">alte Ägypten</a> und andere Frühkulturen zurückverfolgen. So fand sich beispielsweise bei den <a href="Phryger" title="Phryger">Phrygern</a> in <a href="Kleinasien" title="Kleinasien">Kleinasien</a> ein Fruchtbarkeitskult zu Ehren der Göttin <a href="Kybele" class="mw-redirect" title="Kybele">Kybele</a>, bei dem in <a href="Ekstase" title="Ekstase">ekstatischen</a> <a href="Ritus" title="Ritus">Riten</a> schiere Kastrations-Exzesse stattfanden. Die <a href="Galloi" title="Galloi">Galloi</a>, Priester oder Tempeldiener der antiken phrygischen Großen Göttin Kybele beziehungsweise Großen Mutter, kastrierten sich selbst nach orgiastisch gesteigerter Raserei während der feierlichen Züge für die Mutter-Göttin mit einem scharfen Stein.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Kastrationskult wurde auch im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischen Reich</a> gepflegt, u.&nbsp;a. zu Ehren der Göttin <a href="Diana" title="Diana">Diana</a>. Vorrangig betroffen waren männliche <a href="Sklave" class="mw-redirect" title="Sklave">Sklaven</a> und Leibeigene, die zu sogenannten <a href="Eunuch" title="Eunuch">Eunuchen</a> oder <a href="Kastrat" title="Kastrat">Kastraten</a> „entmannt“ wurden. Die radikalen Maßnahmen, bei denen zumeist das <a href="Skrotum" class="mw-redirect" title="Skrotum">Skrotum</a>, manchmal aber auch der <a href="Penis" title="Penis">Penis</a> entfernt wurde, endeten oft tödlich, fanden sie doch meist ohne jegliche Betäubung und unter <a href="Hygiene" title="Hygiene">unhygienischen</a> Bedingungen statt.
</p><p>Mit der Entwicklung der Medizin sank auch das Risiko tödlicher Komplikationen. Waren diese frühen „Operationen“ noch von einem gesellschaftlich <a href="Hierarchie" title="Hierarchie">hierarchischen</a> und religiösen Denken geprägt, gedacht für Bewacher eines <a href="Harem" title="Harem">Harems</a> oder als entehrende Bestrafung, so entwickelte sich im Zuge der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> langsam ein anderes Geschlechterbild. Es folgte eine Feminisierung der männlichen <a href="Geschlechtsidentit%C3%A4t" title="Geschlechtsidentität">Geschlechtsidentität</a>, während die Frauen durch zunehmende Erlangung von Machtpositionen eine zunehmende Maskulinisierung erfuhren. Der eigentliche Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, kann historisch nicht eindeutig datiert werden. <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> und <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> wiesen sicherlich bereits viele Spielarten und Facetten geschlechtlicher Angleichung in <a href="Mode" title="Mode">Mode</a> und <a href="Habitus_(Soziologie)" title="Habitus (Soziologie)">Habitus</a> auf. Vermutlich wagten sich auch einige Ärzte des 17. oder 18. Jahrhunderts bereits an geschlechtsangleichende Operationen. Dies geschah aber wohl weniger zum Wohl des Patienten, als vielmehr im eigenen Interesse zur experimentellen Erweiterung des wissenschaftlichen Spektrums. Bekannt sind viele sexuelle Mischformen im Bereich der <a href="Androgynit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Androgynität">Androgynität</a>, die gerne als „Monster“ auf Märkten oder Zirkusveranstaltungen vorgeführt wurden. Auch hier wurde oft mit operativen Mitteln nachgeholfen (die Frau mit Bart, Männer, die mit ihrer Kastratenstimme Opernarien in den höchsten Tönen sangen etc.).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="20._und_21._Jahrhundert">20. und 21. Jahrhundert</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sexualwissenschaft">Sexualwissenschaft</h4></div>
<p>Erste ernsthafte Erkenntnisse zur sowohl psychischen wie physischen Problematik der Trans- oder Intergeschlechtlichkeit lieferte der Arzt und Sexualwissenschaftler <a href="Magnus_Hirschfeld" title="Magnus Hirschfeld">Magnus Hirschfeld</a> Anfang des 20. Jahrhunderts. Hirschfeld war es auch, der die Begriffe <i><a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">Homosexualität</a></i>, <i><a href="Transvestismus" class="mw-redirect" title="Transvestismus">Transvestismus</a></i> und <i><a href="Transsexualit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Transsexualität">Transsexualität</a></i> formulierte. Hirschfeld wollte den Wunsch der Menschen nach einer „<a href="Geschlechtsumwandlung" title="Geschlechtsumwandlung">Geschlechtsumwandlung</a>“ wissenschaftlich untersuchen. Bereits in den 1920er Jahren erreichte es Hirschfeld mit Anregung und Hilfe der Mitarbeiter seines <a href="Institut_f%C3%BCr_Sexualwissenschaft" title="Institut für Sexualwissenschaft">Instituts für Sexualwissenschaft</a> in Berlin, dass Identitätswechsel, Namensänderungen und sogenannte <a href="Transvestitenschein" title="Transvestitenschein">Transvestitenscheine</a> ausgestellt wurden. Auch wurden die ersten chirurgischen „Geschlechtsumwandlungen“ zum Beispiel bei <a href="Dora_Richter" title="Dora Richter">Dora Richter</a>, <a href="Toni_Ebel" title="Toni Ebel">Toni Ebel</a> oder <a href="Lili_Elbe" title="Lili Elbe">Lili Elbe</a> durchgeführt.<sup id="cite_ref-RainerHerrn_ProFamilia1995-2_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-RainerHerrn_ProFamilia1995-2-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1923 benutzte er erstmals das Wort „Transsexualismus“ in Verbindung mit Transvestismus, jedoch ohne es näher zu definieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Endokrinologie_und_Chirurgie">Endokrinologie und Chirurgie</h4></div>
<p>Bereits um 1900 hatte man in der <a href="Endokrinologie" title="Endokrinologie">Endokrinologie</a> die Wirkung von <a href="Sexualhormon" class="mw-redirect" title="Sexualhormon">Sexualhormonen</a> entdeckt. Mit der <a href="Trennverfahren_(Verfahrenstechnik)" class="mw-redirect" title="Trennverfahren (Verfahrenstechnik)">chemischen Isolierung</a> von Sexualhormonen begann eine neue Ära der Sexualmedizin: Bereits 1918 wurde von Einspritzungen von Hoden- und Eierstockextrakten berichtet, was ersten Versuchen einer hormonellen Angleichung an das empfundene Geschlecht entspricht.
</p><p>Anfang der 1920er Jahre wurden erste operative Genitalangleichungen durchgeführt. Die Chirurgen waren durch die Behandlung von Verletzten des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> bereits geübt in Genitaloperationen. Auch hatten die Mediziner durch die gescheiterten Experimente zur „Normalisierung“ bzw. „Umpolung“ von Homo- in Heterosexuelle viele neue Erkenntnisse gewonnen. Das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin spielte eine wesentliche Rolle sowohl bei der psychologischen Begutachtung, der Vorbereitung als auch bei der Ausführung der Operationen. Die meisten Patienten verlangten ein Entfernen der störenden Hoden oder der Eierstöcke.
</p><p>Über die erste vollständige geschlechtanpassende Operation berichtete der Abteilungsleiter am Institut für Sexualwissenschaft <a href="Felix_Abraham" title="Felix Abraham">Felix Abraham</a> 1931 in dem Beitrag <i>Geschlechtsumwandlung an zwei männlichen Transvestiten</i>. Abraham war für die Beratung der Transvestiten verantwortlich. Im Laufe der 1930er Jahre erfolgten schrittweise erste plastische Operationen. So beschrieb Abraham die Kastrationen oder die <a href="Ektomie" title="Ektomie">Ektomie</a> von Eierstöcken durch <a href="Ludwig_Levy-Lenz" title="Ludwig Levy-Lenz">Levi Lenz</a>, während er selbst Operationen zur Ausformung einer Vagina vornahm.<sup id="cite_ref-RainerHerrn_ProFamilia1995-2_22-1" class="reference"><a href="#cite_note-RainerHerrn_ProFamilia1995-2-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Laufe des 20. Jahrhunderts verfeinerten sich die Methoden zur genitalen Angleichung an das empfundene Geschlecht sowohl in der <a href="Konservative_Therapie" title="Konservative Therapie">konservativen (nichtoperativen) Therapie</a> wie in den operativen Maßnahmen. In den 1950er Jahren waren Thematik und medizinische Vorgehensweisen vor allem unter US-amerikanischen Ärzten geläufig. Operative Genitalangleichungen wurden bei <a href="Intergeschlechtlich" class="mw-redirect" title="Intergeschlechtlich">intergeschlechtlichen</a> Kindern oftmals bereits im Alter von ein bis zwei Jahren durchgeführt. Es wurden zahlreiche neue –&nbsp;oft fragwürdige&nbsp;– Maßnahmen entwickelt, wie die überaus schmerzhafte <i><a href="Bougierung" title="Bougierung">Bougierung</a></i>, bei der die künstlich geschaffene Vagina mit penisartigen Werkzeugen penetriert und geweitet wird, damit der neugeschaffene weibliche Körper „kopulationsfähig“ wird.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 22. Mai 2021 trat in Deutschland ein grundsätzliches Verbot der Operation nicht einwilligungsfähiger intergeschlechtlicher Kinder in Kraft.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei der modernen konservativen (d.&nbsp;h. nichtoperativen) Therapie besitzen die Hormondosierungen heute, im Gegensatz zu den 1950er und 1960er Jahren, geringere <a href="Nebenwirkung" title="Nebenwirkung">Nebenwirkungen</a>. Noch in den 1960er und 1970er Jahren wurden oft hormonbedingter Haar- und Zahnausfall sowie Pilzerkrankungen u.&nbsp;ä. beobachtet. Auch die operativen Maßnahmen haben sich mit der Lasertechnik und neuen Methoden in der <a href="Plastische_Chirurgie" title="Plastische Chirurgie">plastischen Chirurgie</a> vereinfacht, bedeuten aber noch immer einen radikalen Eingriff in den Körper.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sozialrecht">Sozialrecht</h4></div>
<p>Bereits im Jahr 1981 erkannte das Landessozialgericht Stuttgart Transsexualismus als „eine Krankheit im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung [an], die bei entsprechender medizinischer Indikation die Leistungspflicht der Krankenkasse für geschlechtsumwandelnde Mittel und Maßnahmen auslöst“.<sup id="cite_ref-Landessozialgericht_Stuttgart,_Urteil_vom_27._November_1981_–_Az:_L_4_Kr_483/80_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-Landessozialgericht_Stuttgart,_Urteil_vom_27._November_1981_–_Az:_L_4_Kr_483/80-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sexualpolitik_in_der_DDR">Sexualpolitik in der DDR</h4></div>
<p>„Wir können aus Frauen Männer machen, aber aus Männern keine Fische“ war ein geflügeltes Wort unter DDR-Schwimmtrainern<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in den 1970er Jahren und bezog sich auf das <a href="Doping" title="Doping">Doping</a> mit <a href="Androgen" class="mw-redirect" title="Androgen">Androgenen</a>. Viele ehemalige Sportler erlitten durch die intensiven Hormonbehandlungen bleibende physische und psychische Schäden. Nicht wenige entschieden sich nach ihrer aktiven Laufbahn bzw. nach der Wende für eine Genitaloperation. Die Gesetzgebung der DDR war mit der „Verfügung des Gesundheitsministers zur Geschlechtsumwandlung von Transsexualisten“ vom 27. Februar 1976<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Bundesrepublik um einige Jahre voraus. Das dortige <a href="Transsexuellengesetz" title="Transsexuellengesetz">Transsexuellengesetz</a> (<a href="Bundesgesetzblatt_(Deutschland)" title="Bundesgesetzblatt (Deutschland)">BGBl.</a> 1980 I S.&nbsp;1654) trat am 1. Januar 1981 in Kraft.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Voraussetzungen">Voraussetzungen</h2></div>
<p>Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, damit sich eine Person einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen darf. Das von der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie ausgesprochene (empfohlene) Mindestalter für die operative Behandlung ist in Deutschland die Volljährigkeit (18. Lebensjahr). Eine Hormontherapie kann im Alter von 16 Jahren begonnen werden. Für beide Ansätze ist jedoch psychotherapeutische Behandlung notwendig, um sicherzustellen, dass die geschlechtsangleichende Operation wirklich im Sinne der Person ist. Für die Übernahme der Kosten der Geschlechtsangleichung (zwischen 5.000 und 15.000 €<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) durch die Krankenkasse ist eine psychiatrische/psychotherapeutische Indikation des Therapeuten notwendig, und eine somatisch-ärztliche Indikationsstellung der Operation durch den Operateur. Die Krankenkasse kann dazu eine gutachterliche Stellungnahme des sozialmedizinischen Beratungs- und Begutachtungsdienstes der gesetzlichen Krankenversicherung, dem sogenannten <a href="Medizinischer_Dienst" title="Medizinischer Dienst">Medizinischen Dienst</a> (MD), einholen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei Fällen, bei denen ein <a href="Neugeborenes" title="Neugeborenes">neugeborenes</a> Kind <a href="Intergeschlechtlichkeit" title="Intergeschlechtlichkeit">nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann</a>, darf eine operative Veränderung von Geschlechtsmerkmalen seit 2021 nur dann durchgeführt werden, wenn der Eingriff nicht bis zu einer selbstbestimmten Entscheidung des Kindes aufgeschoben werden kann. Es wird außerdem die Einwilligung der Eltern sowie die Zustimmung eines Familiengerichts oder einer unabhängigen interdisziplinären Kommission benötigt. Diese Voraussetzungen entfallen, wenn der Eingriff zur Abwehr einer Lebens- oder Gesundheitsgefahr notwendig ist.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kritik">Kritik</h3></div>

<p>Besonders die Voraussetzung eines psychologischen Gutachtens bei Volljährigen steht auch unter Kritik, da laut einer Studie von 2011 nur 0,9&nbsp;% der operierten Personen dies später bereuen und eine Verweigerung der Operation negative psychische Folgen haben kann. Nach einer anderen Studie bereute einer von 32 befragten Transmännern (3&nbsp;%) die geschlechtsangleichende Operation nachträglich, zwei weitere bereuten sie „manchmal“ (6&nbsp;%), während 78&nbsp;% sich eine frühere Operation gewünscht hätten (Ehrenberger 2022, Seiten 40 und 57<sup id="cite_ref-Ehrenberger_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ehrenberger-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Außerdem stellten die Gutachten für das Individuum und die Gemeinschaft eine finanzielle Belastung dar, die laut Kritikern vermeidbar sei, dabei wird sich auch auf die Mängel der Diagnose Geschlechtsdysphorie berufen. Stattdessen wird ein Modell vorgeschlagen, das darauf basiert, dass der Arzt seinen Patienten informiert und diesen dann eine Entscheidung treffen lässt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Befragungsergebnisse_nach_Operationen_von_Frau_zu_Mann">Befragungsergebnisse nach Operationen von Frau zu Mann</h2></div>

<p>Eine Befragung von 32 Transmännern, deren Genitalbereich zwischen 1990 und 2012 durch Operationen von weiblich zu männlich umgestaltet wurde, mittels eigens dafür entwickelter indikationsspezifischer Fragebögen zur Zufriedenheit mit den Behandlungsergebnissen zeigte, dass einige von postoperativen Komplikationen betroffen waren, dass sich ohne anschließende dauerhafte Beeinträchtigungen verlaufene Eingriffe jedoch positiv auf die Einschätzung ihrer Lebensqualität, ihre Psyche und ihre Selbstwertschätzung auswirkten.(Ehrenberger 2022)<sup id="cite_ref-Ehrenberger_32-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ehrenberger-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>81&nbsp;% fühlten sich ausgeglichener und männlicher.</li>
<li>90&nbsp;% gaben ein verbessertes persönliches Wohlbefinden an.</li>
<li>78&nbsp;% äußerten, dass eine Verbesserung der Situation im sozialen Umfeld eingetreten ist.</li>
<li>65&nbsp;% stellten eine Verbesserung ihres Sexuallebens fest.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Komplikationen_nach_Operationen_von_Mann_zu_Frau">Komplikationen nach Operationen von Mann zu Frau</h2></div>
<p>Studien an 1.684 Patientinnen ergaben eine Gesamtrate an Komplikationen von 32,5&nbsp;% und eine Rate an Reoperationen von 21,7&nbsp;%, welche aus medizinischen Gründen durchgeführt wurden. Am häufigsten war eine <a href="Stenose" title="Stenose">Stenose</a> des Neo-Meatus bei 14,4&nbsp;% der Patientinnen. Außerdem gab es <a href="Chirurgische_Wundinfektion" title="Chirurgische Wundinfektion">Wundinfektionen</a> mit erhöhtem Risiko für die Gewebeheilung. Das Risiko eines <a href="Scheidenvorfall" title="Scheidenvorfall">Neovaginalvorfalls</a> wurde durch Fixierung des sakrospinalen Bandes (SSL) deutlich verringert. Die Techniken und die Standards für die Meldung von Komplikationen sind unterschiedlich, daraus ergibt sich eine Schwierigkeit bei der genauen Beurteilung des aktuellen Stands.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikibooks"></span></span></div><b><a href="https://de.wikibooks.org/wiki/Geschlecht_und_Identit%C3%A4t" class="extiw external" title="b:Geschlecht und Identität">Wikibooks: Geschlecht und Identität</a></b>&nbsp;– Lern- und Lehrmaterialien</div>
<ul><li>S2k-<a href="Medizinische_Leitlinie" title="Medizinische Leitlinie">Leitlinie</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-052"><i>Chirurgische Maßnahmen bei Geschlechtsinkongruenz</i></a> der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Urologie" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie">Deutsche Gesellschaft für Urologie</a>, <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Plastische%2C_Rekonstruktive_und_%C3%84sthetische_Chirurgie" title="Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie">Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie</a>. In: <a href="Arbeitsgemeinschaft_der_Wissenschaftlichen_Medizinischen_Fachgesellschaften" title="Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften">AWMF online</a> (Stand Juni 2025)</li>
<li>S2k-<a href="Medizinische_Leitlinie" title="Medizinische Leitlinie">Leitlinie</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/174-001"><i>Varianten der Geschlechtsentwicklung</i></a> der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_p%C3%A4diatrische_und_adoleszente_Endokrinologie_und_Diabetologie" title="Deutsche Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie">Deutsche Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie</a>, <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Urologie" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie">Deutsche Gesellschaft für Urologie</a>, <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Kinder-_und_Jugendchirurgie" title="Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie">Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie</a>. In: <a href="Arbeitsgemeinschaft_der_Wissenschaftlichen_Medizinischen_Fachgesellschaften" title="Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften">AWMF online</a> (Stand August 2024)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140819160443/http://www.personenstandsrecht.de/SharedDocs/Downloads/PERS/Themen/Rechtsquellen/per%C3%A4nd_g.pdf?__blob=publicationFile">Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften vom 7. Mai 2013 (BGBl. I, S. 1122)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. August 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160318005607/http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-intersexualitaet.pdf"><i>Intersexualität</i>. Stellungnahme vom 23. Februar 2012</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF) Deutscher Ethikrat; abgerufen am 23. Oktober 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><b>alt</b>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090815232245/http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/027-022.htm">Leitlinien der Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Nr. 027/022: <i>Störungen der Geschlechtsentwicklung.</i> Auf: <i>uni-duesseldorf.de</i> (Erstellungsdatum 2007)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. August 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><b>neu</b>: Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) e.&nbsp;V./ Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) e.&nbsp;V./ Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED) e.&nbsp;V.: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210111161703/https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/174-001l_S2k_Geschlechtsentwicklung-Varianten_2016-08_01.pdf"><i>S2k - Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</li>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Gesundheitshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
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Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!</div>
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